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07.12.2016, 19.00 h
Raum 117, Schillerplatz 3, A-1010 Wien

"Über Malerei" mit Christina Zurfluh

Es geht weder um eine Gewichtung von Materialität und Form, Zufall und Konzept oder Fläche und Objekt, noch um deren Ausschlussverfahren. Es geht vielmehr um die Verknüpfung dieser Pole zu einem Körper, in den man hineinblicken kann.
Christina Zurfluhs Arbeiten schöpfen aus der langen Geschichte der Malerei und bauen durch spielerisches Experimentieren mit Materialität und Erfahrung neue Räume für die BetrachterInnen auf. Die Künstlerin schafft abstrakte, schwere Körper aus geschichteten, aufgerissenen oder geschliffenen Acrylschichten, aber auch leichte, strömende Malerei auf Plastikfolien, die vor oder nach dem Farbauftrag gefaltet und nach einer von der Künstlerin bestimmten Einwirkungsdauer wieder geöffnet werden. All diese Objekte können in ihrem unterschiedlichen Erscheinen (in Gewicht, Ausdehnung, Farbigkeit, dem künstlerischen Eingriff und zufällig ablaufenden Produktionsprozessen) visuell gedacht und mittels eines mentalen Simulationsverfahren für den Blick in den eigenen Körper genutzt werden. (Gabriela Gantenbein)